Klima, Geophysik, Geologie, Meteorologie

Die Lange Nacht der Forschung 2026 an drei GeoSphere-Standorten in Wien, Klosterneuburg und Salzburg

Vielseitig und spannend – so präsentiert sich die GeoSphere Austria im Rahmen der Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026. Von 17 bis 23 Uhr öffnen heuer gleich drei Forschungsstandorte ihre Pforten für Interessierte jeglichen Alters.

Im dritten Wiener Gemeindebezirk, nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, schlägt das Herz der Geologie, der Geophysik und der Geomagnetik. Kurz gesagt: Was immer sich unter unseren Füßen befindet – die rund 110 Forscherinnen und Forscher der GeoSphere Austria am Standort Neulinggasse fühlen – im Gegensatz zu ihren Kolleginnen und Kollegen vom Wetter – den Geheimnissen im Erdinneren auf den Zahn. Bei der Langen Nacht der Forschung lassen sie sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Besondere Spannung versprechen die Führungen mit dem „wandelnden Lexikon“ Thomas Hoffmann, der praktisch auf jede Frage eine Antwort weiß. Dazu gibt es zahlreiche Mitmachstationen, an denen Fossilien erkannt und Gesteine unter dem Mikroskop bestimmt werden, Treibhausgase gemessen, Wasser „verkostet“ und der Entstehung von Erdbeben auf den Grund gegangen wird.

Zu einer Langen Nacht der Forschung lädt dieses Jahr auch die GeoSphere-Regionalstelle Salzburg. An fünf Stationen dreht sich alles um Meteorologie. So wird etwa der Frage nachgegangen, ob es am Sonnblick-Observatorium in 3.106 Metern Höhe noch Pollen gibt. Oder wie das Wetter in Salzburg im Jahr 2050 sein wird. Oder wie generell Wettervorhersagen entstehen und welche Rolle dabei Satelliten spielen.

Was bewegt die Erde? Darauf versucht das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg eine Antwort zu geben. Im Zentrum dabei steht aber nicht nur die Seismologie, sondern viele andere naturwissenschaftliche Themen. Spektakuläre Chemieversuche zählen ebenso dazu wie die Erforschung kleinster Organismen (Zellen) bis hin zur Zeitreise durch das Universum. Regenbogen-Flüssigkeitsturm, Musik in der Tierwelt – vor allem Kindern wird ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm geboten.

Zeit für neue Entdeckungen: Die Lange Nacht der Forschung verspricht Spannung für die Jungen und etwas Älteren.